Marie jena psychologie bielefeld

Institut für Erziehungswissenschaft Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung.

Prof. Dr. Ulrike-Marie Krause

Michaela Gläser-Zikuda ist seit April Inhaberin des Lehrstuhls für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichtsforschung an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Michaela Gläser-Zikuda studierte von — Erziehungswissenschaft, Pädagogische Psychologie sowie Chemie und Deutsch als Unterrichtsfach an der Universität Stuttgart sowie an den Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd.

Sie schloss das erste Staatsexamen, das zweite Staatsexamen sowie ein Diplomstudium in Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ab. Philipp Mayring. Nach Forschungs- und Gastdozentenaufenthalten an der University of North Carolina, Charlotte, USA, der Universität Oulu, Finnland sowie der Universität Bern habilitierte sie sich an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und erhielt die venia legendi für Schulpädagogik und Unterrichtsforschung.

Es folgte eine Vertretung des Lehrstuhls für Unterrichts- und Hochschulforschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von bis Einen Ruf an die Friedrich-Schiller Universität Jena auf den Lehrstuhl für Schulpädagogik und Didaktik nahm sie im März an; zeitgleiche Rufe an die Universitäten Freiburg, Köln und Leipzig lehnte sie ab. Sie war von bis Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft in Jena und Mitglied in zahlreichen universitären und ministeriellen Gremien.

Anfang lehnte sie einen Ruf auf die W3-Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung und Schulforschung als Leiterin der wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufenkolleg an der Universität Bielefeld zugunsten eines Bleibeangebots der FSU Jena ab. Im Februar nahm sie den Ruf auf den Lehrstuhl für Schulpädagogik an der FAU an. Michaela Gläser-Zikuda ist Leiterin zahlreicher drittmittelgeförderter Forschungsprojekte und Autorin von Büchern und Zeitschriftenartikeln zu Unterrichts-, Lehrerbildungs- und Hochschulforschung.

Besondere Forschungsschwerpunkte sind selbstreguliertes Lernen und Emotionen im Bildungskontext, Portfolio- und Tagebuch als Selbstreflexionsinstrumente, Entwicklung und Implementation innovativer Lehr-Lernumgebungen mit fachdidaktischen Bezügen sowie die Kombination qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden. Sie ist Mitglied im Beirat der Zeitschrift Empirische Pädagogik, im Beirat des hep Verlags Pädagogik, im wissenschaftlichen Beirat der Schweizerischen Zeitschrift für Bildungswissenschaften und im Herausgeberkreis des Jahrbuchs für Allgemeine Didaktik.

Im April wurde Michaela Gläser-Zikuda als ordentliches Mitglied in die Bayerische Akademie der Wissenschaften für die Sektion II —Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gewählt. Gemeinsam mit Kollege Prof. Pirner ist sie Leiterin der Kompetenzstelle für Schulentwicklung und Evaluation und Mitglied der kollegialen Leitung des Zentralinstituts für Lehr-Lernforschung der FAU.

Michaela Gläser-Zikuda war von bis Prodekanin für LehrerInnenbildung der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU. Seit ist sie Prodekanin für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Öffentlichkeitsarbeit der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU. Im Sommersemester ist an der FAU — bedingt durch die Corona-Pandemie — eine nahezu vollständige Umstellung auf digitale Lehrformate erforderlich.

Hierzu hat die FAU bereits in kürzester Zeit Infrastrukturen etabliert, die den Ausbau und die Umsetzung digitaler Lehrformate ermöglicht. Dennoch stellt die aktuelle Situation mit veränderten Lehr- und Lernbedingungen eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar. Wie gut die Umstellung auf digitale Lehrformate gelingt, welche Folgen dies für alle Beteiligten haben wird und ob nachhaltige Strukturen geschaffen werden können, untersucht daher eine neu gebildete interdisziplinäre Forschergruppe.

Anhand von Online-Befragungen will die Forschergruppe Erkenntnisse zu den Anforderungen, Bewältigungsstrategien und Wirkungen der Umstellung auf digitale Lehrformate erhalten. Die Befragung mit etablierten und standardisierten Messinstrumenten wird einen umfassenden Beitrag zur Frage erlauben, wie Studierende an der FAU auf verschiedenen Ebenen mit der Umstellung auf digitale Lehr- und Lernformate reagieren.

Die Basis-Studie zieltdarauf ab, pädagogische Beziehungen an Preisträgerschulen des DeutschenSchulpreises differenziert auf ihre Merkmale hin zu untersuchen undZusammenhänge mit anderen im schulischen Kontext wichtigen Konstruktenaufzudecken. Die Ergebnisse aus den Analysen von standardisiertenFragebogenerhebungen, Leitfadeninterviews, Dokumentenanalysen sowieBeobachtungen münden in der Konzeption einer pädagogischen Werkstatt sowie Aus-und Weiterbildungsangeboten an Universitäten und Schulbehörden.

Zentral ist dafür ein zielgerichteter, anlassbezogener Ansatzder Netzwerkarbeit. Einige Schulen aus diesem Projekt wünschten sich die Möglichkeit des Austauschesund der Vernetzung zu verschiedenen Themenbereichen der Schulentwicklung auchauf nationaler Ebene. International etablierte Kriterien zu innovativenLernumgebungen des Centre for Educational Research and Innovation CERI derOECD bilden für die Arbeit in den Netzwerken eine themenspezifischenReferenzrahmen.

Ziel des Projekts ist es einen Raum für einen Erfahrungsaustausch zwischen Schulen bereitzustellen,eine Reflexion des pädagogischen Handelns und der Schulentwicklungsprozesse unterBezugnahme auf innovative Lernumgebungen und der international anerkannterKriterien zur Gestaltung von innovativen Lernumgebungen des CERI der OECD zuetablieren und innovative Konzepte für Schul- undUnterrichtsentwicklungsprozesse zu generieren.

Hierzu sollen bereits bestehendeSchulnetzwerke in Thüringen mit einer intensiven Begleitung zu einemGesamtnetzwerk zusammengeführt werden. Darüber hinaus sollenbundeslandübergreifende Schulnetzwerke nachhaltig etabliert werden, womit ein umfassenderRaum für Austausch, Reflexion und Transfer von Ideen undProblemlösungsstrategien für die Schulen geschaffen wird. Diebundeslandübergreifende Netzwerkarbeit konzentriert sich auf die an Thüringenangrenzenden Bundesländern Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Gläser-Zikuda, M. Schulentwicklung in Thüringen — das Startprojekt E. Jantowski Eds. Hillebrand, A. Schulnetzwerke als Strategie der Schulentwicklung: Zurdatengestützten Netzwerkzusammenstellung von Schulen on sozialräumlichdeprivierten Lagen.

Prof. Dr. Ulrike-Marie Krause // Universität Oldenburg

Journal for educational research online 9 1 , S. Killus, D. Schulübergreifende und schulinterne Kooperationin Schulnetzwerken. Baum, T. Idel, H. Ullrich Hrsg. Wiesbaden: VS Verlag fürSozialwissenschaften. Rössler, L. Innovation durchTransformation in transnationalen Netzwerken am Beispiel des deutschsprachigenNetzwerkes für Innovative Learning Environments ILE.

Journal für Schulentwicklung, 21 2 , The project entitled Teaching Practice Partnership Model in Pre-Service Teacher Education INSHIP aims to develop educational innovation in the area of higher education through a complementary partnership model for teaching practice TP in initial teacher education. The project follows four main objectives: 1 Provision of appropriate educational opportunities for student teachers in the course of TP, 2 Enhancement of the professional competencies of academic staff in the in-service course of TP CPD-INSHIP course , 3 Operationalization of tools and guidance materials for implementation of TP INSHIP-toolkit 4 Development of Professional Learning Network in TP INSHIP-PLN.

INSHIP-project derives from an international consortium of experts in the field of teacher education, and is evidence-based. Its background is a socio-constructivist paradigm, at the forefront of which is situational learning of student teachers, and the role of collaboration and professional learning communities in bridging the gap between theory and practice in teacher education, which can be exceeded in an authentic learning context, i.

Moreover, in the course of the TP student teachers become professionally socialised, evolving their professional identity on the basis of shared attitudes and values within the teaching and learning community. Finally, the active participation of students in their future work environments contributes to their professional promotion, as the particular school gets to know the individual students during the TP course, which provides for a higher level of security of the institution in the employment of the graduates.

The main achievement of the project will be the INSHIP-model, which will take the form of four basic elements covering the educational principles of strategic complementary partnership collaboration, professional socialisation, the student teachers TP competencies, and quality indicators for TP, with its own developed evaluation system.

Supporting the INSHIP-model, the CPD-INSHIP course for academic staff will be developed and piloted within the project, as well as the INSHIP-toolkit and INSHIP-PLN fostering the spread of the professional learning community in TP by using INSHIP-portal, attending various professional meetings and using the materials produced in INSHIP. It is planned to engage with another education professionals for professional dissemination events taking place ones simultaneously across 6 partner countries and participants in the INSHIP final conference.

It is expected to gradually involve more education professionals across the participating countries who will benefit INSHIP-PLN, as well as other project outputs over time. Literatur: Berkemeyer, N. Erste empirische Befunde. Berkemeyer, W. Bos, V. Müthing Hrsg. Konzeptionen, Befunde, Perspektiven S.

Münster: Waxmann. Dresselhaus, G. Netzwerkarbeit und neue Lernkultur. Theoretische Grundlagen und praktische Hinweise für eine zukunftsfähige Bildungsregion. Innovation durch Transformation in transnationalen Netzwerken am Beispiel des deutschsprachigen Netzwerkes für Innovative Learning Environments ILE. Journal für Schulentwicklung 21 2 , Das Netzwerk Mixed Methods und Multimethod Research in der empirischen Sozialforschung hat zum Ziel, den interdisziplinären und internationalen Austausch zwischen unterschiedlichen Ansätzen methodenintegrativer Forschung auszubauen.

Dabei orientiert sich die Netzwerktätigkeit an aktuellen methodischen Problemfeldern, darunter die methodenintegrative Analyse von Kausalität, integrative Methoden der Datenerhebung und -analyse sowie Gütekriterien methodenintegrativer Forschung. Das Netzwerk hat im Januar seine Arbeit aufgenommen und wird für einen Zeitraum von drei Jahren durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert.

Eine wesentliche Herausforderung bei der Integration von Flüchtlingen besteht darin, dass innerhalb kurzer Zeit für viele Menschen mit unterschiedlichsten individuellen und kulturellen Hintergrund Integrationschancen geschaffen werden müssen. Hochschulen stehen diesbezüglich vor zusätzlichen Herausforderungen und haben hier eine wichtige Aufgabe zu erfüllen.

Sie können zwar auf eine jahrzehntelange Erfahrung bei der Integration von internationalen Studierenden am Hochschul- und Forschungsstandort Deutschland zurückblicken, aber die Integration von Flüchtlingen in Angebote zur Studienvorbereitung und das reguläre Studium stellen Hochschulen allerdings vor zahlreiche und neue Herausforderungen. Andererseits bringen die Geflüchteten spezifische Erfahrungen, Erwartungen und Voraussetzungen mit, die sich förderlich, aber auch hinderlich mit Blick auf ein avisiertes Studium in Deutschland auswirken können.

Wohlbefinden spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Gelingensbedingung und wird in dieser Studie hinsichtlich seiner psychischen und physischen Dimensionen differenziert.

Pressemitteilungen: Neue Professorinnen und Professoren an der Universität Bielefeld (Nr. 78/)

Im Rahmen von Masterarbeiten und einer Dissertation werden insgesamt Studierende mit Fluchthintergrund und internationale Studierende mit standardisierten Instrumenten in engl. Sprache befragt; ergänzend werden Leitfadeninterviews in engl. Auf wissenschaftlicher, empirischer und theoretischer Basis soll das Schulevaluations-Instrument WWSE weiterentwickelt werden.

Damit ist letztlich auch die Annahme verbunden, dass ihr Lernprozess sowie ihre Leistung gefördert werden. Zudem ist die Analyse verschiedener Faktoren auf der Mikro-, Meso- und Makroebene vorgesehen. Im Zuge der Evaluation werden, in Kooperation mit dem Katholischen Schulwerk Bayern, insgesamt ca. Im Rahmen eines quasi-experimentellen Untersuchungsdesigns mit einer Prä- und Postmessung sowie zwei Follow-up Messungen werden die angenommenen Effekte auf der Basis standardisierter Instrumente überprüft.

Für vertiefende und einzelfallbasierte Analysen kommen sowohl auf Schüler- als auch auf Lehrerebene qualitative Methoden Gruppendiskussion und teilnehmende Beobachtung zum Einsatz. Dieser soll Lehramtsstudierenden in ganz Bayern unter didaktisch sinnvollem Medieneinsatz die examensrelevanten Inhalte näherbringen und besonders zum Transfer des Gelernten anregen.

So erlangen die Studierenden vertiefte Kompetenzen in den schulpädagogischen Fachbereichen "theoretische Grundlagen von Unterricht", "Planung und Gestaltung von Lernumgebungen" und "Bilden und Erziehen in Schule und Unterricht" und deren Bezugspunkten untereinander. Sowohl die zeitliche und örtliche Flexibilität in der Wahrnehmung solch eines e-Learning-Angebots als auch die unterschiedlichen Lehrmethoden innerhalb des Kurses ermöglichen den heterogenen Studierenden ihren individuellen Lernweg einzuschlagen.

Die empirische Studie soll einen Einblick in länderspezifische Einstellungen und Erwartungen zur Lehrerprofession von Lehramtsstudierenden ermöglichen. Die theoretische Grundlage des Promotionsvorhabens ist eine facettierte Beschreibung der Lehrerprofession und der dazugehörigen Handlungsfelder anhand des Modells zur professionellen Lehrerkompetenz von Baumert und Kunter bzw.

Das Forschungsdesign der empirischen Studie basiert auf einem konsequent vergleichenden Ansatz durch Parallelerhebungen in Deutschland und Dänemark sowie durch den Einsatz von Mixed Methods Gläser-Zikuda et al. Lehramtsstudierende arbeiten mit einer Lehrkraft über ein ganzes Schuljahr zusammen. Anzunehmen ist, dass durch dieses Mentoring eine intensivere Beziehung und Zusammenarbeit zwischen Praktikumslehrkraft und Studierenden entsteht, ein höherer Anteil an Unterrichtsversuchen sowie intensive und individuell ausgerichtete Lerngelegenheiten geschaffen werden.

Ein zweiter Schwerpunkt des Forschungsprojekts fokussiert auf individuelle und kontextuelle Bedingungen der Kompetenzentwicklung von Lehramtsstudierenden. Die 7 Lernprinzipien von ILE 1. Lernen soll im Sozialgefüge und möglichst oft kooperativ geschehen. Die individuellen Unterschiede zwischen den Individuen sollen wahrgenommen werden, und über das unterschiedliche Vorwissen sollte man sich bewusst sein.