Bartels psychologie uhh

Sie können aber auch nach Gebäuden, Firmen, Behörden, Lagern, NS-Orgnaisationen suchen. Gesamtes Schlagwortregister anzeigen. Eine Hamburg Topografie. Per Mobile-App lässt sich ab sofort auf die Datenbank der Landeszentrale für politische Bildung mit über Personenprofilen zugreifen. Die Landeszentrale hofft auf eine rege Nutzung der Datenbank und auf eine Bürgerdebatte über den Umgang unserer Stadt mit den Dabeigewesenen und mit deren Opfern.

Diese Datenbank ist ein Projekt in Fortsetzung work in progress. Eine Vollständigkeit ist niemals zu erreichen. Sie startete online im Februar mit rund Profilen und mehr als weiteren Einträgen und wird laufend ergänzt und erweitert werden. Wissenschaftliche Institute, Gedenkstätten, Universitäten und zum Thema forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können gern ihre erarbeiteten Profile in diese Datenbank stellen lassen.

Quellenangaben, die sich auf Webseiten beziehen, sind die zum Zeitpunkt der Recherche gefundenen.

Studienteilnahme: Psychologie Heute

Sollten Sie veraltete Links oder Aktualisierungen bzw. Verschiebungen der Inhalte feststellen, freuen wir uns über Hinweise. Vor etlichen Jahren hat die Landesszentrale für politische Bildung Hamburg die Stolperstein-Datenbank www. Beate Meyer und Dr. Eine Gesellschaft, die sich eine offene und freie Zukunft wünscht, muss [ Diese aktuell immer noch so wichtige Aussage bildet den inhaltlichen Ausgangspunkt dieser Datenbank.

Sie enthält eine Sammlung mit Kurz profilen über Menschen, die auf unterschiedlichste Weise an den NS-Gewaltverbrechen in Hamburg Anteil hatten, z. Aber auch sogenannte Verstrickte, die z. Unter all diesen Dabeigewesenen gab es auch Menschen, die in keiner NS-Organisation Mitglied waren, die aber staatliche Aufträge - zum Beispiel als Künstler oder Architekt - annahmen und so von dem NS-System profitierten, im Gegensatz zu denen, die sich diesem System nicht andienten, deshalb in die Emigration gingen oder in Kauf nahmen, keine Karriere mehr zu machen bzw.

Ebenso wurden solche Personen aufgenommen, die zum Beispiel vor und während der NS-Zeit den Idealen des Heimatschutzes und der Technik-Kritik anhingen und das NS-Regime dadurch unterstützten, indem sie staatliche Aufträge annahmen, die diesen Idealen entsprachen, da das NS-System solche Strömungen für seine Ideologie vereinnahmte. Und es zeigt sich, dass Menschen das NS-System stützten, indem sie z.

NS-Rassentheorien praktisch umzusetzen. Diese Erkenntnis ist angesichts heutiger aktueller gesellschafts-politischer Entwicklungen von Bedeutung. In einem Interview zum Thema Fremdenfeindlichkeit bemerkte der Antisemitismusforscher Prof. Wolfgang Benz auf die Frage, ob aus der Geschichte zu lernen sei.

Wir könnten zum Beispiel lernen, dass der Fremde nicht schuld ist an dem Hass, der ihm widerfährt. Es scheint tatsächlich schwierig zu vermitteln zu sein, dass das Opfer nicht dafür verantwortlich ist, dass es totgeschlagen oder misshandelt wird. Juden werden nicht verfolgt, weil an ihnen etwas ist, was sie zu Opfern macht, sondern weil die Mehrheitsgesellschaft Opfer braucht, und zwar zur eigenen Identitätsstiftung.

Zuwanderer, Fremde, Andersgläubige werden ausgegrenzt.

Publikationen

Das stärkt das Selbstgefühl der Mehrheit. Neben Personenprofilen sind auch Adressen von NSDAP-Organisationen und -Einrichtungen zu finden. Darüber hinaus gibt es für einzelne Stadtteile Einträge, die die NS-Aktivitäten im Stadtteil beschreiben. Durch Hinzuziehen der Stolpersteindatenbank hier sind die Adressen der NS-Opfer aufgenommen, für die bisher Stolpersteine verlegt wurden und der virtuellen Hamburg-Stadt-Karte sie verzeichnet die Zwangsarbeiterlager und Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben wird eindringlich deutlich, wie dicht benachbart Opfer und Dabeigewesene in Hamburg gelebt und gewirkt haben.

Mit diesen Informationen ist es immer schwerer, die altbekannte Entschuldigung aufrecht zu erhalten; wir haben doch nichts davon gewusst. In den vorgestellten Profilen liegt der Fokus auf Handlungen und Einstellungen zum NS-Regime. Privates wird nur erwähnt, wenn es für die Haltung zum NS-Regime von Relevanz ist. Recherchegrundlage für diese Datenbank waren bereits vorhandene wissenschaftliche Veröffentlichungen z.

Für die Adressenrecherchen wurden die digitalisierten Hamburger Adressbücher von bis der Staats- und Universitätsbibliothek genutzt.

DFG: GEPRIS: Universität Hamburg

Die meisten der aufgeführten Personen wurden schnell nach Kriegsende durch die Entnazifizierungsstellen als entlastet eingestuft, sie mussten sich selten vor Gericht verantworten oder sie wurden aufgrund von Verjährung ihrer Taten nicht juristisch verurteilt. So stellt Can Bozyakali in seiner Dissertation z. Über Erinnern und Vergessen der NS-Vergangenheit. Wien Frankfurt a.

Der Historiker Wolfgang Benz über die lange Geschichte der Fremdenfeindlichkeit in Deutschland — und was neu ist an den Pegida-Märschen. Interview: Markus Flohr und Gunter Hofmann, in ZEIT online vom Dezember Das sorgt oft für Konflikte — besonders dann, wenn es sich um Personen der Zeitgeschichte handelt, deren politisches Wirken sich im Nachhinein als undemokratisch herausstellt.

Universität Hamburg

Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung. Rita Bake rita. Joachim Szodrzynski, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg FZH über die Entnazifizierung am Beispiel Hamburgs. Thomas Foth über die systematischen Krankenmorde während des NS-Faschismus am Beispiel von Anna Maria Buller. Das "Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus" vom 5.

März formulierte 5 Gruppen, in die die über jährigen Deutschen eingestuft wurden. Rede der Psychoanalytikerin und Autorin anlässlich des Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges im Hamburger Rathaus. Der Schriftsteller Ralph Giordano zur Entnazifizierung und zur "zweiten Schuld" nach Der Journalist Axel Eggebrecht spricht mit dem in der NS-Zeit zum Staatsschauspieler ernannten Matthias Wiemann über Segen und Unheil der "deutschen Träumerei".

Hans Michael Kloth spielte in einer Mittagspause mit allerlei Suchbegriffen herum - und machte eine Entdeckung, die ihn schockierte. Artikel aus "der Spiegel" vom Für einen Teil der NS-Opfer, die in Hamburg gelebt haben, sind in Hamburg Stolpersteine verlegt und Biografien geschrieben worden. Die Namen der Opfer mit ihren Adressen finden sich in der Stolperstein-Datenbank.

Die von Friederike Littmann erstellten Karte zeigt die Standorte der Zwangsarbeiterlager sowie die Namen der Unternehmen, die Zwangsarbeitskräfte einsetzten. Über Die zentrale Dienstleistungs- und Service-Einrichtung für die politische Bildung im Stadtstaat Hamburg, die Politik praktisch und lebensnah vermittelt und die die politische Bildung auf überparteilicher Grundlage fördert und vertieft Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg.

Behörde für Schule und Berufsbildung. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Suchergebnis - Datenbank der NS-Dabeigewesenen in Hamburg Ihre Suche Suchbegriff:. Suchkriterien ändern Neue Anfrage starten. Einträge von Walter Abraham geb. Richard Ackermann Georg Ahrens April Delmenhorst - Georg Albanus Lotte Albers Dr. Lotte Albers. November Hamburg - Friedrich Albers 5.

Adolph Albershardt März — 2. Karl Albrecht Ludolf Albrecht Wilhelm von Allwörden 1. Juni in Altona - Alsterhaus Jungfernstieg Altstadt und Neustadt Der Aufstieg der NSDAP in der Altstadt und in der Neustadt. Ferdinand Amberger Engelau Reg. Königsberg - Otto Ameis Otto Heinrich Jacob Ameis. Hermann von Ancken jr. September Hamburg — Januar Altona H. Johanna E. Anders Anton Christian Andersen Helmut Johann Christian Andersen Hans Andres Hans Max Wilhelm Andres.

Georg Anschütz November Braunschweig -