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Upload antagonista Embed Size px x x x x VDA Qualitätsmanagement-Center QMC D Berlin, Behrenstr. Unverbindliche Normenempfehlung des VDA Der Verband der Automobilindustrie VDA empfiehlt seinen Mitgliedern, die nachstehende Normenempfehlung bei der Einführung und Aufrecht-erhaltung von QM-Systemen anzuwenden. Haftungsausschluss Dieser VDA-Band ist eine Empfehlung, die jedermann frei zur Anwendung steht.
Wer sie anwendet, hat für die richtige Anwendung im konkreten Fall Sorge zu tragen. Dieser VDA-Band berücksichtigt den zum Zeitpunkt der jeweiligen Ausgabe herrschenden Stand der Technik. Durch das Anwenden der VDA Empfehlungen entzieht sich niemand der Verantwortung für sein eigenes Handeln. Jeder handelt insoweit auf eigene Gefahr.
Eine Haftung des VDA und derjenigen, die an VDA-Empfehlungen beteiligt sind, ist ausgeschlossen. Normenhinweise Die im Einzelnen mit DIN-Nummer und Ausgabedatum gekennzeichneten Normzitate sind wiedergegeben mit Erlaubnis des DIN Deutsches Institut für Normung e. Urheberrechtsschutz Diese Schrift ist urheberrechtlich geschützt. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Diese Schrift wird auch in anderen Sprachen erscheinen. Der jeweils aktuelle Stand ist bei VDA-QMC zu erfragen. Bei der Erstellung wurden sowohl die langjährigen Erfahrungen der beteiligten Firmen einbezogen als auch die Ergebnisse umfangreicher Untersuchungen, die im Rahmen des Industrieverbundes durchgeführt wurden. Die fachlichen Inhalte wurden vom Fraunhofer IPA, das die organisatorische Leitung des Projektes übernommen hatte, zu einem konsolidierten Abschlussbericht gebündelt.
Das Recht zur Veröffentlichung der Richtlinie wurde in gegenseitigem Einvernehmen der Kooperationspartner an das Qualitäts Management Center im VDA VDA QMC zu Normungszwecken übertragen. Ein Anspruch auf Vergütung aus den Einnahmen des VDA QMC zur Verbreitung der Richtlinie besteht nicht. Wir danken den beteiligten Unternehmen und ihren Mitarbeitern für den Einsatz bei der Ausarbeitung dieses Bandes.
An der Erstellung haben folgende Firmen mitgewirkt:. Der Dank gilt auch all denen, die uns Anregungen bei der Erarbeitung und zur Verbesserung gegeben haben. C UMGEBUNG 33 1 Einführung 33 2 Grundlagen 34 3 Auslegung 34 3. D LOGISTIK 55 1 Einführung 55 2 Grundlagen 56 2. E PERSONAL 82 1 Einführung 82 2 Grundlagen 84 3 Qualifizierung und Bekleidung 86 3. H BEGRIFFE UND ABKÜRZUNGEN 1 Begriffe und Definitionen 2 Abkürzungen und Formelzeichen 3 Bibliographie Dieser Leitfaden versteht sich als Hilfestellung für Planer und Qualitäts-verantwortliche bei der Neuplanung oder Optimierung von Prozessen und Abläufen in sauberkeitssensiblen Montagebereichen und deren Umfeld.
In vielen Fluid führenden Systemen im Automobil bspw. Kraftstoffsystem, Bremskreisläufe, Schmier- und Hydrauliksystem, Kühl- und Klimasystem, Ansaugtrakt oder Abgasführung und Weiterbehandlung aber auch in mechanischen und elektronischen Baugruppen kann Partikelverunreinigung zu Funktionsbeeinträchtigungen führen.
In diesem Fall werden die Einzel-bauteile der betroffenen Systeme meist nach der Fertigung gereinigt und die für die Funktion notwendige Sauberkeit spezifiziert und gemessen VDA 19 Prüfung der Technischen Sauberkeit — Partikelverunreinigung funktions-relevanter Automobilteile. Im weiteren Produktionsverlauf besteht die Gefahr, dass die zunächst hinreichend sauberen Bauteile, beim Transport, der Lagerung, der Bereitstellung und insbesondere während der Montage durch Partikeleintrag oder Erzeugung wieder verunreinigt werden.
Besteht die Möglichkeit einer Reinigung der sauberkeitskritischen Systembereiche nach der Montage nicht, besteht die Gefahr, dass Partikelverunreinigung im Enderzeugnis verbleibt, der potentiell funktionskritisch sein kann und die Sauberkeitsspezifikation trotz ursprünglich sauberer Einzelteile nicht eingehalten werden kann.
Fokus des Leitfadens im Bereich der Montage. Das Ziel dieses Leitfadens ist es, die Entstehung von kritischen Partikelver-unreinigungen an sensiblen Stellen zu vermeiden, unvermeidbare Partikel zu entfernen und die Bauteile und Zusammenbauten vor Partikeleintrag aus dem Umfeld zu schützen. Da nicht jede Partikelquelle im betrachteten Umfeld automatisch kritisch für die Funktion der gefertigten Erzeugnisse sein muss, ist ein weiteres Ziel, die relevanten Quellen zu benennen.
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Neben den eigentlichen technischen Zielsetzungen soll dieser Leitfaden zur Vereinheitlichung der Vorgehensweise bei der Planung und Optimierung von sauberkeitskritischen Montagebereichen dienen. Stand der Technik und des Wissens In zahlreichen Branchen, in denen Sauberkeit für die Produktqualität entscheidend sein kann, haben sich Standards, Richtlinien oder Normen für die reinheitsgerechte Produktion etabliert, bspw.
Im Bereich der technischen Sauberkeit, d. Die Auswirkungen können von Undichtigkeiten bis hin zum sofortigen Systemausfall durch Verklemmen oder einen elektrischen Kurzschluss reichen. Insbesondere in fluidführenden Systemen Kraftstoff, Schmier- und Hydrauliksystem, Kühlkreisläufen sowie Luft und Gas führende Bereiche ist nicht nur die Sauberkeit der ausfallempfindlichen Komponenten sicher zu stellen, sondern, aufgrund der potentiellen Mobilität der Partikel, das ganze System zu betrachten.
Während der Produktion: Bereits vor der Inbetriebnahme einer Komponente oder eines Systems können durch Partikelverunrei-nigungen Fehler auftreten:. Zustellkräfte, Anzugsmomente oder die exakte Position verändern, mit Folge einer fehlerhaften Verbindung. Im Sinne der technischen Sauberkeit, bei der das direkte Risiko für den Eintrag kritischer Partikel in Baugruppen betrachtet wird, stehen diese Aspekte nicht im Vordergrund.
Trotz sichtbaren Verunreinigungen im Montageumfeld kann durch geeignete Überlegungen und Vorkehrungen eine sauberkeitsgerechte Produktion möglich sein. Allerdings unterstützt die generelle Sauberkeit der Produktion auch den technischen Aspekt der Sauberkeit, insbesondere durch die Denkweise und Haltung der an diesem Prozess beteiligten Personen. ISO Teil ISO Teil 10 spezifiziert werden können.
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Baugruppe oder Systems. Die behandelten Aspekte des Leitfadens können nach Prüfung und Abgleich mit den Erfordernissen der montierten Baugruppe bzw. Sie finden Anwendung bei der Neuplanung oder Optimierung einer sauberkeitskritischen Montage aber auch im KVP-Prozess oder für begleitende Sauberkeitskontrollen. Die Kapitel E: Personal und C: Umgebung und Teile der Inhalte von Kapitel D: Logistik können aber auf weitere sauberkeitskritische Bereiche der Produktion bspw.
Einzelteilfertigung oder Handhabung von Enderzeug-nissen übertragen werden. Dieser Leitfaden leitet sich aus den Sauberkeitsfragestellungen der Automobil- und Zulieferindustrie ab. Die erforderliche Sauberkeit von Kauf- und Eigenfertigungsteilen bei Bereit-stellung für die Montage muss sichergestellt werden und wird z.
Wie die notwendige Sauberkeit der Anlieferungsteile erzielt wird, ist nicht Gegenstand dieses Leitfadens. Folgende Themenpunkte werden demnach nicht behandelt: - Teilereinigungstechnik ausgenommen die in die Montage. Die Existenz dieses Leitfadens allein kann nicht zur Begründung für. Dieser Leitfaden gibt Hilfestellungen beim Auffinden und Abstellen von Partikelquellen, wenn die notwendige Sauberkeit im montier-ten System trotz hinreichend sauberer Einzelteile nicht erreicht werden kann.
Die Sauberkeitsqualität, die sich in einem fertig montierten Erzeugnis erreichen lässt, wird von dem Zusammenspiel zahlreicher Faktoren in der Prozesskette bestimmt.
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Um diesen Ansatz konsequent umzusetzen und sich sowohl technisch als auch sprachlich von anderen kontaminations-sensiblen Branchen zu trennen, wird bspw. Damit ist es möglich einen reglementierten Bereich für sauberes Arbeiten zu schaffen, der sich nicht primär über die Luftqualität definiert und damit ganz bewusst von Definitionen aus klassischen Reinraumbranchen abhebt.
Dieser Sauberraum und diese Sauberzone haben neben technischen Aspekten auch die Aufgabe, die Mitarbeiter hinsichtlich sauberkeitsgerechtem Handeln zu sensibilisieren — technische Sauberkeit durch Sorgfalt. In vielen sauberkeitskritischen Branchen müssen die Bauteile während der Produktion vor dem Eintrag von kritischen Verunreinigungen aus der Umge-bung geschützt werden.
In hygienesensiblen Branchen ist dies bspw. In der Mikroelektronik gilt es, Submikrometer-partikel aus der Umgebungsluft oder aus Prozessmedien Flüssigkeiten und Gasen zu filtrieren, damit sie bei Produktkontakt zu keiner Kontamination. Im Bereich der Montage und deren Umfeld in der Automobil- und Zulieferindustrie zeigt sich ein Aspekt als besonders kritisch: Die Erzeugung von Partikeln direkt an den Bauteilen oder Baugruppen durch Spann-, Füge- und andere Montageprozesse.
Auch im Bereich der Logistik z. Diese Arten der Partikelverunreinigung sind aus zwei Gründen besonders kritisch. Hinweis: Das Fügen von metallischen Bauteilen kann beispielsweise wesentlich kritischer hinsichtlich funktionsschädigender Partikel sein, als die Sedimentation von Fasern aus der Umgebungsluft. Dies haben zahlreiche begleitende Untersuchungen bei der Erstellung dieses Leitfadens gezeigt.
Welche Partikelquellen aber im Einzelfall als kritisch zu bewerten sind, hängt von den jeweiligen Gegebenheiten der Produktion und der Sensibilität der Baugruppen auf bestimmte Partikelverunreinigungen ab, was im jewei-ligen Fall zu prüfen ist. Für die Neuplanung und Optimierung einer sauber-keitsgerechten Montage sind alle potentiell kritischen Partikelquellen mit in die Betrachtung aufzunehmen.
Freisetzung in der Regel ihrem Impuls und der Schwerkraft ballistische Partikel , d. Erst wenn die Partikel sehr klein oder das Partikelmaterial sehr leicht wird, werden die Partikel luftgetragen und können sich durch z. Wie in Abbildung A. Zur Strukturierung und Vereinheitlichung der Vorgehensweise erfolgt im Rahmen dieses Leitfadens eine Gruppierung der unterschiedlichen Einflussfaktoren in die Bereiche: - Umgebung.
Hinweis: Die Darstellung des Anwendungsbereichs dieses Leitfadens in Abbildung B. Dies bedeutet aber nicht eine strenge Reglementierung für eine Halle oder eine Firma, sondern kann, dadurch dass auch Logistikprozesse mit enthalten sind, über Grenzen von Firmen oder Standorten hinweg Anwendung finden. Partikelquellen haben auch mehrere Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt.
Die Verpackung z. Ebenso kann das Personal als indirekte Partikelquelle über seine Kleidung wirken Abgabe von Flusen , andererseits bestimmt der Werker über sein Verhalten und die Ausführung der Montage- Tätigkeiten sehr direkt die Partikelerzeugung. Werkzeuge oder Fertigungshilfsstoffe aber auch Verpackungsmaterialien oder der Handschuh des Werkers, die in direkten Bauteilkontakt kommen, sollten keine funktionskritischen Partikel enthalten.
Dies kann. Diese Überlegungen gelten, wenn die Partikel auf die sauberkeitssensiblen Funktionsflächen der Bauteile oder Baugruppen gelangen können, was z. Um diese Kosten so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Gestaltung und Optimierung von Sauberkeitsbereichen einer Montage in diesem Leitfaden nach folgenden beiden Grundsätzen: 1. Deshalb bildet die Sauberkeits- spezifikation den Ausgangspunkt für Planung und Optimierung.
Baugruppen befinden. Es ist unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten selten mög-lich in einer kompletten Montage, deren Umfeld und bei allen Logistikpro-zessen sämtliche als funktionskritisch eingestufte Partikel vollständig zu vermeiden. Es muss aber sichergestellt werden, dass diese nicht auf sauberkeitskritische Funktionsflächen der Bauteile oder Baugruppen gelangen können.
Dies kann zum einen durch eine räumliche Trennung von Partikelquelle und Bauteil erfolgen, zum anderen durch Abläufe, die gewährleisten, dass ungeschützte, sauberkeitskritische Bauteilbereiche nur so kurz wie möglich einer unvermeidbaren Partikelquelle ausgesetzt werden. Hinweis: Durch die Wahrung von Abstandsflächen zwischen Partikelquellen und sauberkeitskritischen Bereichen kann es erforderlich werden, dass eine sauberkeitsoptimierte Produktion mehr Platz in Anspruch nimmt als eine.
Ausgangspunkt Den Ausgangspunkt für alle weiteren Überlegungen bildet die Sauberkeits-spezifikation der Bauteile, der Baugruppe bzw. Ziel ist es, während der Montage und der angrenzenden Prozesse den Eintrag von Partikel, die laut Sauberkeitsspezifikation nicht im Bauteil vorkommen dürfen, nachhaltig zu vermeiden.
Weitere Merkmale, wie das Partikelmaterial der funktionskritischen Partikel oder die Form aber auch ganz besonders die Information, welche Partikel. Hinweis 1: Beispiele zur Erläuterung:. Diese müssen so gewählt sein, dass beim Fügeprozess kein Partikelabrieb entstehen kann, der die Sauberkeitsspezifikation verletzt und sich nicht mehr aus der Baugruppe entfernen lässt. Dies gilt ebenso für die Auslegung von Aufnahmen und Spannvorrichtungen, wenn dadurch das Risiko von f unktionskritischem Partikelabrieb besteht.
Dies ist durch den schmalen Pfeil in Abbildung B. Die Aufgabe, die in diesem Bereich aus Sauber-keitssicht besteht, ist der Schutz der Bauteile vor diesem Partikeleintrag.