Psychologie zur selbstbefriedigung

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Masturbieren hat Auswirkungen auf psyche? (Gesundheit und Medizin, Psychologie, Selbstbefriedigung)

Stumble this Thread Themen-Optionen Druckbare Version zeigen Thema abonnieren…. Selbstbefriedigung meines Mannes - ich zerbreche daran noch! Aber ich kann nicht! Inzwischen macht er es hin und wieder am frühen Morgen, wenn ich aus dem Haus bin und er danach auch in die Arbeit muss. Und ich leide absolut unter Verfolgungswahn. Es ist ja schon so, dass ich eigentlich nur noch zu spät zur Arbeit komme, weil ich möchte, dass er gar keine richtige Gelegenheit dazu bekommt, es sich zu machen, weil er kurze Zeit später eigentlich auch schon aufstehen muss, um pünktlich zur Arbeit zu kommen.

Aber stattdessen nimmt er es in Kauf, dass eben er noch später in die Arbeit kommt, weil ihm das andere scheinbar wichtiger ist. Lustigerweise scheint er ja zu wissen, dass ich das tue, denn er versteckt die Unterhosen inzwischen schon immer ein wenig. Ich bin total am Verzweifeln. Ich bin mir sicher, dass er NUR zu Hause bleibt, weil er sich mal wieder "selbst verwöhnen" will.

Die letzten zwei Wochen hatte er keine richtige Gelegenheit dazu, weil ich eigentlich ständig in seiner Nähe war und wir zwischendurch auch öfter Sex hatten, wo er es danach dann scheinbar nicht wirklich "braucht". Nun hat er mich aber wieder für eine Weile "auf Abstand" gehalten, auf Annäherungsversuche ist er nicht eingegangen, von ihm ist aber auch nichts gekommen.

Die letzten Male habe immer ich angefangen, aber ich will das auch nicht mehr wirklich. Denke, dass es auch mal wieder an ihm ist, anzufangen.

Selbstbefriedigung neu gedacht

Jedenfalls hatten wir jetzt ein paar Tage keinen Sex mehr und ich denke, dass er es heute daher wieder "braucht". Was kann ich tun, um es einfach zu akzeptieren? Verbieten kann ich es ihm nicht; dass es mir weh tut, beeindruckt ihn nicht wirklich! Hallo Sandra, anscheinend hast Du selbst dieses Bedürfnis nicht.

Selbstbefriedigung neu gedacht: Sex-Education von Diplom-Psychologin Claudia Huber

Aber das muss ja kein Hinderungsgrund sein, anzuerkennen, dass jeder Mensch, auch der eigene Partner oder die eigenen Kinder, eine Intimsphäre hat, und einen Teil der Sexualität alleine lebt. Hinter Deinem Mann in dem Punkt herzuschnüffeln ist, als würd er ungefragt Dein Tagebuch lesen mal angenommen, Du hättest eins. Du kannst es auch so sehen: da er seine Sexualität auf diesem weg pflegt, ist es ihm dadurch wahrscheinlich besser möglich, Dich länger zu verwöhnen, als wenn er aufgestaut zu Dir käme.

Selbstbefriedigung - wenn man das Bedürfnis hat - ist eine Art der Körper- und Seelen"pflege". Auf jedenfall ist es etwas völlig anderes als Fremdgehen. Das sieht wahrscheinlich nicht jeder so, aber es wäre doch eine mögliche Betrachtungsweise, um es besser zu akzeptieren und die Intimsphäre des Anderen wahren zu können. Es gibt Menschen, die finden es erregend, dem Partner bei der Selbstbefriedigung zuzuschauen.

Genauso gibt es Menschen, die mögen sich das ebenso wenig vorstellen, wie das Bild, wie der Partner aussieht, wenn er aufm Klo sitzt verzeiht mir den Vergleich Da haben wir aber eine Eigenverantwortung, inwieweit wir uns selbst den "Appetit" verderben. Man muss nicht alles wissen vom Partner, im Gegenteil - diese Art von Geheimnissen zu respektieren - und auch respektiert zu wissen - , tut eigentlich sehr gut.

LG Gaby. Hallo Gaby Vielen Dank für die Antwort! Ich habe ja schon in anderen Foren nachgefragt und mir wird so oft das gleiche erzählt. Aber komischerweise "kann" ich es nicht akzeptieren. Wenn das meine Kinder täten oder jemand aus dem Freundeskreis - DAS ist mir egal. Aber bei meinem Partner fühle ich mich ein wenig "hintergangen".

Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich schon auch manchmal selbst Hand anlege - aber komischerweise - und fälschlicherweise - sehe ich das bei mir wieder ganz anders. Abgesehen davon brauche ich aber auch keine Sexfotos im Internet von nackten Männern!! Einerseits mache ich es selbst, andererseits ekelt es mich an meinem Mann.

Das ist schon komisch?! Anfangs hat es mich eigentlich "nur" gestört, wenn er div. Seiten im Internet angesehen hat. Und es stört mich immer noch. Er macht es nicht mehr so oft, aber doch hin und wieder. Ganz schlimm fand ich es vor einer Woche, als er währenddessen ich die Wohnung geputzt habe, er sich Fotos von Frauen auf Bondage-Seiten angesehen hat.

Es "kam" dabei zwar zu nichts, aber schon allein, dass er das wohl "brauchte", ekelte mich an. Dann war es früher so, dass ich fast schon erleichtert war, als er es sich dann mal machte, ohne Fotos anzusehen. Jetzt stört es mich schon, wenn er es überhaupt macht. Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass ich mir immer vorstelle, wo und wie er es macht und mich das anekelt.

Aber ich bekomme diese Gedanken nicht aus dem Kopf. Und am meisten stört mich, wenn er jammert, wie viel Arbeit er hatte am PC, wie viel er machen musste und dass er ja so "fertig" war und dann sehe ich später im Internet-Verlauf, dass er eine dreiviertel Stunde auf diesen entsprechenden Sexseiten unterwegs war Ich könnte momentan nur noch heulen.

Also das mit der "Überarbeitung" und der mit-sonst-was verbummelten Zeit, das muss was typisch männliches sein Anwesende mögen mir verzeihen , das kenne ich auch allzugut. Du machst währenddessen vll Kopfkino, er guckt sich Bilder an. Nun, je nach Art der Bilder kann das schon sehr verletzend sein, vor allem wenn frau dauernd damit konfrontiert ist mit den ach-so-schönen-geilen-aufgemotzen Ludern, da werden wir auf die Dauer schon geimpft davon.

Und davon leben dann die Antifalten- Zellulitecremehersteller etc sehr gut, blabla, anderes Thema Deshalb will ich das auch möglichst gar net wissen, was die Männer angucken, ich kanns eh nicht ändern. Manches erregt mich allerdings auch, und das will ich dann vll auch ausprobieren. Die Möglichkeit gibts ja auch noch. Dass Du so massiv und ständig daran denkst, das macht mich jetzt aber schon etwas stutzig.

Es gibt auch so etwas wie eine Erregung im Ekel. Ich weiss nicht, wie das psychologisch abläuft, aber es hat was mit dem Verbotenen zu tun und mit ungelösten Konditutionen aus der Kindheit. Es wird verteufelt, was man eigentlich erregend findet, bzw. Vll kennt sich hier jemand besser aus mit den Mechanismen.

So wie Du über Deine eigene Selbstbefriedigung schreibst, klingt das nämlich nicht nach entspanntem Verhältnis dazu. Was hast Du denn dabei für Fantasien? Denn die machen ja hauptsächlich die Lust und Entspannung, das ganze ist ja kein rein mechanischer Vorgang. Du brauchst das hier nicht zu verraten, aber gestehe Dir doch mal Deine eigenen Scharfmacher zu, ohne Dich dafür zu schämen.

Vll sind da auch Sachen dabei, die Deinen Mann sehr befremden würden? Oder vll gibts da ja Sachen, die Du sogar gern mal im rl mit ihm probieren würdest? Je selbstbestimmter Du mit Deiner eigenen Sexualität umgehst, um so eher kannst Du das auch ihm zugestehen. Und damit auch nicht zu anderen Körpern?

Ja - aber dann soll er es lassen und gar nichts sagen. Aber nicht so überarbeitet tun und derweil hat er sich vergnügt. Da komm ich mir wirklich richtig verarscht vor! Ich kann es nicht beschreiben, warum ich so massiv darüber nachdenke und es mich so beschäftigt. Es ist für mich halt ein absoluter Vertrauensbruch.

Wenn er "mal" Lust darauf bekommt und es spontan macht - dann wäre es wieder was anderes Zumal er ja Mittwoch-Nachmittag auch schon wieder "frei" hat. Aber vermutlich hat er es für da auch schon wieder "geplant". Oft auch am Morgen am wochenende. Dann tut er total müde und verschlafen und er wird jetzt noch ein paar Stündchen schlafen Er schaut sich eigentlich nur Bondage-Seiten an.

Gefesselte Frauen in Dessous machen ihn an. Aber genügt ihm das nicht? Muss er unbedingt andere Grazien anschauen? Wenn er Lust darauf bekommt, dann soll er es mir doch sagen und ich mach' mich dann abends für ihn schick?

Körperliche und psychologische Vorteile von Masturbation

Und meistens sind es schwarzhaarige, weil er schon immer auf die gestanden hat. Nur blöd, dass ich blond bin! Will ich auch nicht und er angeblich auch nicht, hab ihn ja schon mal drauf angesprochen. Ich bin gespannt.