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Mittwoch, Ein digitales Nachschlagewerk für Mittelhochdeutsch und ein Selbstlerntool, mit dem Studierende sich die Grammatik, Wortbedeutungen und deren Wandel aneignen können.
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Das wurde mit Hilfe einer App möglich, die Lerninhalte mit Bildern verknüpft. Das Projekt WABE — kurz für WortArBEit —beruht auf dem Appbaukasten s. Das Lehrlabor ist ein offenes Angebot für Lehrende aller Fachbereiche , das die Gelegenheit zum Perspektivenwechsel bietet: aus der Praxis der Lehre in die analysierende Betrachtung und in die synthetisierende Weiterentwicklung von Lehre.
Das Ziel besteht darin, Impulse und Anregungen für die eigene Lehrpraxis zu erhalten.
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Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es unterstützt die Lehrenden bei der Planung und Durchführung ihrer Lehrveranstaltungen, indem es schnellen Zugriff auf Materialien für den Einsatz in Lehrveranstaltungen ermöglicht. Lehre ist Alltag und Routine und bleibt doch eine stetige Herausforderung. Obwohl viele Lehrende sich konkrete Anregungen für ihre Lehrpraxis wünschen, fehlt den meisten für die Teilnahme an ein- bis zweitätigen Workshops die Zeit.
Viermal im Semester sind die Lehrenden in den geisteswissenschaftlichen Fächern eingeladen, sich über Fragen der Lehre auszutauschen, mit ExpertInnen zu sprechen bzw. Das Lehrlabor ist offen für alle Lehrenden geisteswissenschaftlicher Fächer und als zweistündiges Format kompakt gehalten, damit es in den stets vollen Terminkalender passt.
Lehrende aus den geisteswissenschaftlichen Fächern, dem Schreibzentrum und dem Interdisziplinären Kolleg Hochschuldidaktik IKH haben dort in den vergangenen Semestern verschiedene didaktische Methoden vorgestellt: Die Methode Concept Map beispielsweise ermöglicht Studierenden, durch die Visualisierung der Lerninhalte den Stoff zu strukturieren, Verstandenes sichtbar zu machen und Wissenslücken aufzudecken.
Nadja Sennewald vom Schreibzentrum hat mit dem Peer Facilitated Learning eine weitere Gruppenarbeitsmethode eingeführt, die den Schwerpunkt auf die strukturierte Anleitung legt. Um wissenschaftliche Texte nachzuvollziehen und kritisch zu hinterfragen müssen Studierende sich Einstellungen und Herangehensweisen aneignen, die sich stark von ihrer bisherigen Lektürepraxis in Schule und Freizeit unterscheiden.
Ihnen diese Differenz zwischen alten Lesegewohnheiten und neuen Anforderungen zunächst einmal bewusst zu machen, ist der erste Schritt, um eine gezielte Entwicklung der Lesefähigkeit anzuregen. Im Lehrlabor werden wir diese Methode zusammen ausprobieren und darüber reflektieren, wie sie sich ggf. Studierende wissen vielfach nicht genau, was Dozierende von ihren Hausarbeiten erwarten und wie deren Benotung zustande kommt.
Auch für Lehrende stellen Textbewertungen teilweise eine Herausforderung dar, da Objektivität kaum erreichbar scheint. Transparente Bewertungskriterienraster können beide Seiten entlasten, indem sie klare Anhaltspunkte zur Orientierung bieten. Ihre präzise Konzeption allerdings ist anspruchsvoll. Der Einsatz von Portfolios in der Lehre bietet Studierenden wie Lehrenden die Möglichkeit, nicht nur die Lernergebnisse sondern auch die Lernprozesse sichtbarer zu machen und so ein besseres Verständnis für mögliche Wissenslücken und Fehlkonzepte zu entwickeln.
Lehr Lernaktivitäten mit Portfolios fördern eine selbst regulierte Bearbeitung von Lerninhalten bei Studierenden und unterstützen die Lehrenden dabei, bei der Bewertung von Studienleistungen stärker die formativen Aspekte zu berücksichtigen. An diesem Lehrlabortermin werden Grundprinzipien der Erstellung von Portfolios besprochen und unterschiedliche Anwendungs szenarien für Portfolios in der Hochschullehre gemeinsam diskutiert.
Ferner werden die Besonderheiten eines E Portfolios sowie technische Umsetzungsaspekte adressiert. Die Lektüre wissenschaftlicher Texte ist für Studierende noch einmal herausfordernder, wenn die Texte englischsprachig sind. Fehlende Sprachkenntnisse lassen sich nicht adhoc aufholen. Das Leseverständnis lässt sich jedoch erheblich verbessern durch die Vermittlung von fachspezifischem Textsortenwissen.
Dieses Lehrlabor beschäftigt sich deshalb mit der Rolle des Genres im Leseprozess und stellt einfache, aber nützliche Strategien zur Verbesserung des Leseverständnisses englischsprachiger Texte vor. Erklärvideos eignen sich ausgezeichnet für Blended-Learning-Veranstaltungen, in denen Studierende fachliche Inhalte zunächst asynchron selbst erarbeiten, bevor Ergebnisse synchron besprochen werden.
Dabei werden wir gemeinsam Einsatzszenarien entwickeln, die zur analytischen und kritischen Auseinandersetzung mit Fachinhalten anregen. Mündliche Prüfungen erlauben durch ihre diskursive Situation eine hohe Flexibilität und sind auch für anspruchsvolle Kompetenzen geeignet. Gleichzeitig stellen faire und aussagekräftige mündliche Prüfungen Herausforderungen an die Prüfenden, beispielsweise in der Gesprächsführung oder der Bewertung von Prüfungsleistungen.
Grundgedanke des Constructive Alignment ist die Ausrichtung von Lehrveranstaltungen auf klare Lernziele. In den Geisteswissenschaften stellt die Hausarbeit traditionell die häufigste Prüfungsform dar. Welche Kompetenzen aber werden durch diese Textsorte geprüft? Entsprechen sie den angestrebten Lernzielen? Und wie können Studierende darauf vorbereitet werden?
Mit diesen Fragen möchten wir uns im Lehrlabor auseinandersetzen und dabei die konkrete eigene Lehrveranstaltungsplanung in den Blick nehmen. Dieses Lehrlabor stellt eine Methode vor, mit der Studierende Grundgedanken forschungsbasierten Schreibens besser nachvollziehen und selbst anwenden können.
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Die BEAM Methode nach Joseph Bizup unterscheidet, auf welche Arten Schreibende Fachliteratur und andere Materialien in der eigenen wissenschaftlichen Argumentation einsetzen. B steht für Background, d. In vielen Fächern müssen Objekte nach Merkmalen bestimmt und in eine wissenschaftliche Systematik eingeordnet werden, seien es archäologische Funde, Minerale oder Pflanzen.
Diese "Objekte" müssen nicht zwingend physische Objekte sein - an sich kann alles, was sich systematisch und anhand von Merkmalen beschreiben und grafisch repräsentieren lässt, in s. Die Basis-App verfügt über vielfältige Lernfunktionen, die interaktiv und spielerisch-aktivierend auf diverse systematisierte Lehrinhalte angepasst werden können.
Die Lerninhalte stehen dauerhaft und öffentlich als OER zur Verfügung und können in jedem Semesterzyklus oder zum Selbststudium genutzt werden. Damit Studierende wissenschaftliche Texte aktiv verarbeiten können, müssen mehrere Dimensionen von Lesekompetenz zusammenspie-len: Einstellungen, Wissen und Handlungsweisen im Leseprozess müssen den Leseanforderungen im Studium und den Merkmalen der Texte entsprechen.
Das aber ist insbesondere zu Studienbeginn selten der Fall. Im Studienverlauf baut sich zwar alleine durch die umfangreiche Lektürepraxis eine gewisse akademische Lesekompetenz auf, doch profitieren Studierende sehr von gezielter Unterstützung. Zur Vermittlung und Einübung von fachübergreifenden Inhalten stehen Selbstlernmaterialien für Studierende bereit, die von Martin Stelte im Erklärvideoprojekt, von Alexander Kaib für das Schreibzentrum und von Christina Held für das Schlüsselkompetenz-Training entwickelt wurden.
In den letzten Jahren verbreitet sich das im US-amerikanischen Kontext allgegenwärtige Essay verstärkt auch an deutschen Hochschulen. Dabei steht es bisher deutlich hinter der traditionellen Hausarbeit zurück und ist weniger klar definiert. Dieses Lehrlabor lädt dazu ein, mehr darüber zu erfahren, wie Sie Essayaufgaben für Studierende konzipieren und dadurch fachspezifische Argumentation einüben können.
Während einige Studierende und Lehrende den damit verbundenen Zusatzaufwand beklagen, sehen andere darin einen Mehrwert und experimentieren mit digitalen Formen wie z. Wikis und Blogs. Gruppenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil von Seminaren, aber in der derzeitigen Situation der virtuellen Lehre birgt die Gestaltung und Durchführung kollaborativer Lernformen für Lehrende und Studierende besondere Herausforderungen.
Dazu gehören Themenvergabe, Begleitung von Arbeitsphasen sowie Präsentation von und Rückmeldung zu Ergebnissen. Das Geben, Nehmen und Umsetzen von Textfeedback stellt eine der wirksamsten Möglichkeiten dar, studentische Schreibkompetenzen zu fördern. Bedingung ist vielmehr deren sorgfältige Konzeption und eine entsprechende Vorbereitung der Studierenden beim Einsatz von Peer-Textfeedback.
Dabei gibt es sehr unterschiedliche Erfahrungen mit dieser Methode, in der sich Studierende gegenseitig Inhalte präsentieren und damit voneinander lernen sollen. Vor- und Nachteile bzw. Und wer ist dafür verantwortlich, dass Studierende das wissenschaftliche Schreiben lernen? Die Schule, die Fachlehre, das Schreibzentrum oder die Studierenden selbst?
Im Zentrum des Positionspapiers steht der Gedanke, dass Schreibförderung gemeinsam von Fachlehre und Schreibzentren angegangen werden sollte. Ausstellungsprojekte gehören zu den beliebtesten Formaten des Service Learning in den Geisteswissenschaften. Sie verbinden für die Studierenden die Chance, wissenschaftlich zu arbeiten und forschend zu lernen mit Einblicken in mögliche Berufsfelder.
Dabei werden die Vorarbeiten, das didaktische und methodische Vorgehen ebenso diskutiert wie Chancen und Herausforderungen dieses Lehrformates. Das Lehrlabor findet direkt bei der Ausstellung statt, so dass auch das Ergebnis des Projektes vorgestellt werden kann. Lektüre und Diskussion wissenschaftlicher Texte gehören unabdingbar zum Studium. Doch viele Studierende tun sich mit dem Lesen von Fachtexten schwer.
Wie lesen wir heute? Mit welchen Arbeitsaufträgen können wir Studierende an professionelles Lesen heranführen? Das Lehrlabor gibt Raum und Impulse, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Die Struktur wissenschaftlicher Texte herauszuarbeiten ist wichtig, damit Studierende zentrale Thesen und Argumente identifizieren zu können.
Eine Möglichkeit hierfür besteht darin, die Struktur graphisch in sogenannten Concept Maps zu visualisieren. Statt auf Papier lässt sich das auch — oder vielleicht sogar besser — mit digitalen Werkzeugen durchführen. Im Lehrlabor besteht Gelegenheit, solche Apps kennenzulernen und sich über deren Einsatzmöglichkeiten auszutauschen. Bitte bringen Sie — wenn möglich — Laptop oder Tablet mit.
Die Veranstaltung ermöglicht einen Einblick in ihre Denk- und Arbeitsprozesse. Christian Wiese ist Inhaber des Martin-Buber-Lehrstuhls für jüdische Religionsphilosophie. In vielen geisteswissenschaftlichen Seminaren werden wissenschaftliche Texte oder Quellentexte diskutiert. Ziel dabei ist die intensive und kritische Auseinandersetzung, d.
Reziprokes Lesen ist eine Methode der Gruppenarbeit, die als Alternative zur Textdiskussionen im Plenum eingesetzt werden kann. Hierbei lesen Studierende Texte Absatz für Absatz mit verteilten Aufgabenstellungen und nähern sich durch den Austausch in Kleingruppen einem gemeinsamen Textverständnis an. Die Methode wird im Lehrlabor vorgestellt, exemplarisch durchgeführt und reflektiert.
Im Zentrum standen Fragen nach der Lehrsituation, den Schreibund Lesekompetenzen der Studierenden sowie erstmals auch nach dem eigenen Schreibverhalten der Lehrenden. Ziel der Erhebung ist es u. Erste Ergebnisse der Befragung werden im Lehrlabor zur Diskussion gestellt und mit den Erfahrungen der Anwesenden abgeglichen. Schreiben, Lesen und Verstehen wissenschaftlicher Texte gehören zu den Grundtechniken des geisteswissenschaftlichen akademischen Lebens — oft haben Studierende mit diesen Techniken aber erhebliche Schwierigkeiten.
Zudem werden die Techniken von den Dozierenden zu selten explizit vermittelt. Ingo Feldhausen hat aus diesem Grund eine Portfolioarbeit für seine Seminare entwickelt, die diese Kompetenzen explizit fördert: Die Studierenden fassen Fachtexte kurz zusammen, geben sich gegenseitig Feedback und reflektieren ihre Arbeit zum Semesterende.
Ziel des Lehrlabors ist es, die Portfolio-Methode detailliert vorzustellen und den Anwesenden über die Erfahrung mit der Methode zu berichten. Gleichzeitig soll auf Grundlage dieses Berichts eine Diskussion über die Möglichkeiten zur Vermittlung von Schreib- und Lesekompetenzen angeregt werden. Zu den wichtigsten Funktionen des studentischen Peer-Feedbacks gehört neben der Förderung des selbstständigen Lernens auch das Einüben des wissenschaftlichen Umgangs mit eigenen und fremden Produkten eines Lernprozesses wie z.
Texte oder Referate. Deswegen wird das Peer-Feedback immer häufiger als eine Lehr-Lernaktivität in Lehrveranstaltungen eingesetzt. An Hand von unterschiedlichen Peer-Feedback-Bögen besprechen wir in diesem Lehrlabor Formate und Anwendungsbereiche für das studentische Peer-Feedback in universitärer Lehre. Unterschiedliche Szenarien für den Einsatz von Peer-Feedback in Lehrveranstaltungen werden vorgestellt und auf die Lehrveranstaltungen der Teilnehmenden beispielhaft übertragen.
Mündliche Prüfungen erfordern von den Prüfenden eine geschickte Gesprächsführung, hohe Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, von Merkmalen der Prüflinge zu abstrahieren, um zu einem fairen und zuverlässigen Urteil zu kommen.