Psychologie übung innere zustände als tier

Zimmermann Sep 21, Trauerbegleitung 0 Kommentare. Unsere eigenen Emotionen können uns, insbesondere nach Verlusten oder anderen Schicksalsschlägen, überwältigen und uns im Alltag immer wieder lähmen. Hilflos steht man da. Nachts rauben sie den Schlaf, tagsüber die Konzentration und Lebensfreude. Psychotherapeuten können sich vor Anfragen kaum retten.

Ängste, Depressionen, Trauer, Hilflosigkeit, Wut — Tendenz steigend. Betroffene erleben eine Achterbahn der Gefühle, die teilweise allein kaum zu bewältigen ist und sie einengen in ihrem Sein und ihrer Freiheit. Wozu brauchen wir diese Emotionen und was passiert, wenn wir uns von ihnen verabschieden? Es gibt Gefühle, die durch aktuelle Situationen ausgelöst werden, für deren Intensität die Ursache aber weniger in der Gegenwart, sondern vielmehr in der Vergangenheit liegt.

Wie Dämonen huschen sie plötzlich in unseren Alltag die buddhistische Psychologie nutzt dieses Bild , überwältigen uns und machen uns Glauben, einem aktuellen Problem entsprungen zu sein. Doch das sind sie nicht! Zu diesen Gefühlen zählen u. Wut, Angst, Neid, Eifersucht, Traurigkeit im Sinne von Melancholie, nicht akute Trauer!

Wir kennen diese Gefühle und wenn man sie bewusst wahrnimmt, stellt man fest, dass der Körper intensiv auf sie reagiert. Das Herz rast, Kopf- oder Rückenschmerzen kommen dazu, die Atmung wird flach, der Magen verkrampft sich, vielleicht reagiert der Darm oder die Kehle schnürt sich zu.

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Unser vegetatives Nervensystem geht in den Stressmodus, Sympathikus und Parasympathikus können sich nicht mehr ausgleichen. Je mehr wir uns in dem ein oder anderen Gefühl erleben, je öfter wir es fühlen, desto schneller und unter Umständen auch stärker wird die körperliche Reaktion ausfallen. Es etabliert sich. Und so wird es, auch in Situationen, die vielleicht keine intensive Reaktion benötigen würden, schnell ausgespielt.

Da ist er, unser persönlicher Dämon! Unser treuer Begleiter, der uns trügerische Sicherheit innerhalb unserer emotionalen Komfortzone vermittelt. Im Folgenden möchte ich Ihnen eine Übung aus meiner therapeutischen Praxis übermitteln, die Sie problemlos in kurzen Sequenzen selbst umsetzen können:. Das bewusste Praktizieren von Loslassen, hilft Ihnen, der Dämonen Herr zu werden, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und in eine neue Handlungsfähigkeit zu gelangen.

Darüber hinaus kann diese Praxis mehr Verständnis für Ihr Gegenüber ermöglichen, denn anderen Menschen geht es ebenso wie Ihnen! Werden Sie sich Ihrer Gefühlswelt bewusst! Beobachten Sie sich ein paar Tage oder Wochen selbst. Nehmen Sie sich Zeit dafür. Wichtig dabei: Nur beobachten, nicht verändern! Welche negativen Emotionen spüren Sie sehr schnell und immer wieder?

Wie fühlen sie sich an? Was macht Ihr Körper dabei? Gibt es bestimmte Trigger Auslöser dafür? Welche Situationen oder Menschen lösen Selbstzweifel oder Eifersucht aus? Verweilen Sie in den körperlichen Reaktionen. Wo spüren Sie Angst, Wut, Traurigkeit? Wo beginnt das Gefühl, wohin breitet es sich aus? Wie fühlt es sich an? Setzen Sie sich hin und nehmen Sie Ihren Körper wahr. Unabhängig davon ist es gut, Sie lernen eine einfache Atemmeditation oder Autogenes Training.

Diese Techniken sind einfach zu erlernen und Sie werden zeitnah erste Resultate haben — nicht nur in Bezug auf das Loslassen! Die simpelste Variante ist, Ihren Atem zu beobachten. Durch die Auseinandersetzung mit Ihren Emotionen sind Sie wahrscheinlich deren Ursprung näher gekommen. Sie ahnen oder wissen nun, an welcher Stelle Ihres Lebens sie ihre Entstehung haben. In den meisten Fällen findet sich eine seelische Verletzung während der Kindheit, denn insbesondere in den ersten Lebensjahren sind wir besonders schutzlos.

Zurückweisung oder Lieblosigkeit werden wesentlich intensiver empfunden — von traumatischen Erlebnissen, wie Unfällen, Gewalterfahrungen oder Verlust einer Bezugsperson mal ganz abgesehen. Erinnern Sie sich an den Moment oder an die Zeit in Ihrem Leben, in der sich Ihre prägende Emotion erstmals zeigte? Die sanfte Variante währe es, sich einfach Zeit für Gedanken und innere Bilder zu nehmen.

Sie können den Prozess es aber auch intensiver gestalten, in dem Sie über längere Zeit Ihre Erkenntnisse über sich in einem Journal sammelst. Führen Sie Tagebuch über Erinnerungen, sichten Fotos, sprechen Sie mit Menschen, die Sie und Teile Ihrer Vergangenheit kennen! Aber Achtung! Je nach Intensität Ihrer Erlebnisse sollten Sie therapeutische Unterstützung bedenken.

Man kann und muss nicht alles allein lösen! Immer, wenn sich während Ihrer Biografiearbeit eine Negativemotion bemerkbar macht, fangen Sie nun an, Ihre Atemtechnik zu nutzen. Wiederholen Sie die Übung in einem ruhigen Rhythmus, bis Sie sich freier fühlen. Es macht nichts, wenn eine restliche Anspannung bleibt. Es geht nicht um Perfektion.

Seien Sie geduldig mit sich! Darüber hinaus sollten Sie sich für Ihre Arbeit auch selbst Anerkennung schenken! Sie machen das super! Wenn Sie an den Punkt gekommen sind, an dem Sie immer öfter Ihre prägende Emotion ausatmen können, überlegen Sie sich bitte einen Ersatz für sie. Tauchen Sie in verschiedene positive Gefühle ein und schau Sie sich an, welches Sie im Moment am besten spüren können.

Beobachten Sie genau, wie es sich anfühlt! Baden Sie innerlich in diesem guten Gefühl und schenken Sie sich dabei ein Lächeln. Ihre persönliche Positivemotion beim Einatmen und schenken Sie sich jedes Mal ein Lächeln dazu. Praktizieren Sie diese Übung, so oft Sie möchten — und an jedem Ort. Zwischendurch reicht schon eine Minute im Badezimmer, während der Hunderunde oder zum Abschluss Ihrer Mittagspause.

Nutzen Sie Ihre Atemübung in Konfliktsituationen BEVOR eine Negativemotion Sie überrennen kann und kopflos werden lässt. Sie können das trainieren! Jeder kleine Erfolg wird die Kraft des Negativen schwächen und Ihnen mehr Gelassenheit bringen. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser für die nächste Kommentierung speichern.

Facebook Instagram. FÜNF Schritte, um bedrückende Emotionen besser bewältigen zu können und innere Freiheit zu finden! Von null auf hundert.

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Der Magen krampft. Das Herz rast. Da ist sie wieder. Die Trauer, die Angst, die Wut. Warum überwältigen uns bestimmte Emotionen? Im Folgenden möchte ich Ihnen eine Übung aus meiner therapeutischen Praxis übermitteln, die Sie problemlos in kurzen Sequenzen selbst umsetzen können: Die Dämonen loslassen Das bewusste Praktizieren von Loslassen, hilft Ihnen, der Dämonen Herr zu werden, die eigenen Gefühle besser zu verstehen und in eine neue Handlungsfähigkeit zu gelangen.

Um durch Loslassen Ihre innere Freiheit zu erweitern, kann Ihnen folgende Übung helfen: 1. Bewusst werden Werden Sie sich Ihrer Gefühlswelt bewusst! Nur beobachten. Nicht ändern! Den Körper einladen Verweilen Sie in den körperlichen Reaktionen. Die Pausen dazwischen. Das ist alles. Wenn Sie Ihre Emotionen und Ihren Atem eine Weile kennengelernt haben, verknüpfe Sie sie.

Die Wut ist da? Verzweiflung im Bauch? Was passiert mit der Zeit? Ihr Körper lernt um.

FÜNF Schritte, um bedrückende Emotionen besser bewältigen zu können und innere Freiheit zu finden!

Sie nehmen bewusster wahr. Sie entspannen aktiv durch Ihre Atmung. Sie werden wieder handlungsfähig! Biographiearbeit Durch die Auseinandersetzung mit Ihren Emotionen sind Sie wahrscheinlich deren Ursprung näher gekommen. Es gibt viele Wege, sich Ihrer Biographie zu widmen! Verknüpfung herstellen Immer, wenn sich während Ihrer Biografiearbeit eine Negativemotion bemerkbar macht, fangen Sie nun an, Ihre Atemtechnik zu nutzen.

Einatmen zum Epizentrum der Emotion.